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Donnerstag, 23.02.2006

[ Daniela Meuli gewinnt Alpin-Gold! ]

Einen Tag nach Philipp Schoch krönte sich auch Daniela Meuli zur Königin der Alpin-Snowboarder. In Bardonecchia gewann die Davoser Szene-Dominatorin vor der jungen Deutschen Amelie Kober Gold im Parallel-Riesenslalom.

Im letzten der sechs olympischen Wettkämpfe erhöhte Meuli die Anzahl Goldmedaillen der Schweizer Snowboarder auf drei, womit die Marke der USA egalisiert wurde. Meuli, die zweimalige Alpin-Weltcupsiegerin und aktuelle Leaderin, war im Final gegen die 18-jährige Kober stets eine halbe Brettlänge voraus. Nach einem minimen Vorsprung von 21 Hunderstel ebnete ein Ausrutscher der zweitjüngsten deutschen Olympionikin im zweiten Durchgang Daniela Meuli den Weg zum Olympiasieg. Meuli ist nach Boardercrosserin Tanja Frieden die erst zweite Schweizer Snowboarderin überhaupt, die sich eine Olympia-Goldmedaille umhängen lassen darf.

Für Ursula Bruhin endete der erste und voraussichtlich auch letzte Olympia-Auftritt im eher enttäuschenden siebten Rang. Die bald 36-jährige Schwyzerin scheiterte im Viertelfinal an der späteren Bronzemedaille-Gewinnerin Rosey Fletcher aus den USA. Den Rückstand von zwölf Hundertstel aus dem ersten Lauf konnte die vierfache Weltmeisterin Bruhin nicht mehr wettmachen. Für die Französin Isabelle Blanc, die Olympiasiegerin von Salt Lake City, war das Rennen sogar schon nach den Achtelfinals zu Ende.

Schlussklassement: 1. Daniela Meuli. 2. Amelie Kober. 3. Rosey Fletcher. 4. Doris Günther (Ö). Klassierungsläufe: 5. Jekaterina Tudigeschewa (Russ). 6. Julie Pomagalski (Fr). 7. Ursula Bruhin (Sz). 8. Swetlana Boldikowa (Russ). 9. Tomoka Takeuchi (Jap). 10. Heidi Krings (Ö). 11. Doresia Krings (Ö). 12. Nicolien Sauerbreij (Ho). 13. Isabella Dal Balcon (It). 14. Isabelle Blanc (Fr). 15. Marion Posch (It). 16. Aprilia Hagglof (Sd).

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Quelle: Si-Online


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